Vertragsnaturschutz: Eine Ergänzung oder eine gute Alternative zum aktiven Ackerbau?
Mit Beginn es Ukraine-Krieges sind die Preise für Marktfrüchte, aber auch die Kosten für die Produktionsmittel deutlich gestiegen. Die Produktpreise bewegen sich wieder auf Talfahrt, die Kosten für Dünger, Diesel bleiben weiter hoch, die Maschinenkosten und die Löhne steigen und die Pachten wollen nicht wirklich sinken. Wie soll so mit aktiver Bewirtschaftung der Flächen noch Geld verdient werden, besonders auf schwierigeren Ackerstandorten?
Kann der Vertragsnaturschutz eine Ergänzung oder eine Alternative sein? Die Antragszahlen für das Programm „Ackerlebensräume“ für den Bewilligungszeitraum ab 2026 sprechen Bände, das Budget der aktuellen Förderperiode ist jetzt allerdings aufgebraucht. Welche Möglichkeiten bietet der Vertragsnaturschutz, was ist kurzfristig für 2027 zu erwarten und wohin entwickelt sich das Thema grundsätzlich.Landnutzer, Kommunen und Naturschützer gehören an einen Tisch, um nach unserem Grundprinzip, der partnerschaftlichen Abstimmung, Naturschutzmaßnahmen erfolgreich umzusetzen. Auf örtlicher oder regionaler Ebene sind hierfür Lokale Aktionen die ideale Basis.“ Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) hat sich dies zum Ziel gesetzt, initiiert Naturschutzprojekte, bietet den Vertragsnaturschutzverträgen der Landgesellschaft ähnliche Kurzprogramme an und ist in der Politik vernetzt. Kisten Redwanz als Projektmitarbeiterin in der Region und Matthias Böldt als Projektmanager Landwirtschaft in Schleswig-Holstein werden diese Fragen so umfänglich bearbeiten, wie es der dann aktuelle Stand zulässt.
